Himbeer-Mandel-Tartes

Himbeer-Mandel-Tarts3Bei meinem letzten Streifzug durch die Kieler Innenstadt sind mir -natürlich ganz zufällig – 12 kleine Tarte-Förmchen in die Hände gefallen. Ich habe mittlerweile schon mehrere Schränke und Schubladen in unserer Küche mit verschiedenen Kuchen- und Brotformen, Cupcake-Förmchen sowie diversen Schokoladen- und Zuckerdekorationen bestückt, doch glücklicherweise ließ sich noch etwas Platz schaffen. Heute mussten die kleinen Schätzchen dann ihren ersten Dienst leisten. Zu meiner vollsten Zufriedenheit, wie ich stolz mitteilen darf.Himbeer-Mandel-Tarts2Also Kühlschrank auf, kurze Bestandsaufnahme: Eier, Mehl, Butter, Zucker… alles da! Im Vorratsschrank sah es dagegen etwas mau aus: nur noch Mandeln und Himbeerkonfitüre im Regal… muss reichen! Und das Ergebnis überzeugt. Mit einem einfachen Mürbeteig kann man eigentlich auch nichts falsch machen. Die Tarte-Böden habe ich jeweils mit Himbeerkonfitüre und einer Mandelcreme gefüllt, ein paar Mandelblättchen darauf verteilt und ab in den Ofen damit! (Dank meiner überschäumenden Vorfreude fehlt der Ofentür nun übrigens der Griff… voller Einsatz, könnte man sagen!)Himbeer-Mandel-Tarts5

Zutaten für 12 Stück

Für den Mürbeteig:

125 g weiche Butter
100 g Puderzucker, gesiebt
1 Ei
300 g Dinkelmehl (Typ 30), gesiebt
1 Prise Salz

Für die Mandelcreme:

125 g weiche Butter
125 g Zucker
3 Eier
100 g gemahlene Mandeln
50 g Dinkelmehl (Typ 630). gesiebt

Außerdem:

12 TL Himbeerkonfitüre
Mandelblättchen

Und so geht’s

Für den Mürbeteig Butter und Puderzucker mit einem Handmixer cremig schlagen, das Ei hinzufügen und eine halbe Minute weiter mixen. Mehl und Salz hinzufügen und zu einem homogenen Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Für die Mandelcreme Butter und Zucker cremig schlagen, Eier einzeln hinzugeben und jeweils eine halbe Minute weiter schlagen. Mandeln und Mehl hinzugeben bis eine glatte Masse entsteht.

Den Mürbeteig nach der angegebenen Zeit auf einer bemehlten Fläche ca. 3 cm dick ausrollen, etwas größere Kreise ausstechen und vorsichtig in die Tarte-Förmchen legen. Jeweils 1 TL Himbeerkonfitüre hineingeben und die Mandelcreme mit einem Spritzbeutel kreisförmig darauf verteilen.  Anschließend mit Mandelblättchen bestreuen. Nun sollten die Tartes 20 – 25 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze goldbraun backen. Tartes nach dem Backen aus der Form lösen, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und nach Lust und Laune mit Puderzucker bestreuen.

Et voilà!
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Zimtschnecken mit Frischkäse-Frosting

Zimtschnecke3

Lange, lange standen diese köstlichen Zimtschnecken mit Frischkäse-Topping auf meiner To-do-Liste. Viel zu lang, wie ich feststellen musste. Dieses zuckersüße Hefegebäck ist nämlich das perfekte Teilchen zu einem muckeligen Sonntagskaffee mit der besten Freundin. Das habe ich gestern höchstpersönlich getestet. Dazu gab es frisch gebrühten Kaffee mit fluffigem Milchschaum, den neuesten Klatsch und Tratsch der vergangenen Festtage und gemütliches Kaminfeuer (dank Netflix;). Und weil wir ja über Weihnachten und Silvester noch nicht genug gegessen haben, gab es gleich noch eine zweite Portion.

Die Idee dieses Rezept zu testen, hatte ich übrigens durch meinen Lieblingsmenschen, der nach seiner letzten Forschungsreise am Flughafen in Sao Paulo Original-Cinnabons genascht hat. Bei den Erzählungen lief mir buchstäblich das Wasser im Mund zusammen. 

Die Zubereitung nimmt wegen des Hefeanteils zugegebenermaßen ein bisschen Zeit in Anspruch. Die Zutaten sind zwar im Handumdrehen verrührt und verknetet, die reine Geh-Zeit des Hefeteiges beträgt jedoch ca. 1 1/2 Stunden. Wer sich also nicht am frühen Morgen schon in die Küche stellen möchte, um die Zimtschnecken pünktlich zur Kaffeezeit zu genießen, der macht sie einfach am vorherigen Tag in aller Ruhe. Auf geht’s!

Zutaten für eine Auflaufform

Für die Zimtschnecken:

250 ml Milch
1 Pck. Vanille-Puddingpulver
50 ml kaltes Wasser
60 g Butter
1 Bio-Ei
3 EL brauner Zucker
1 gute Prise Salz
1 Pck. Trockenhefe
450 g Dinkelmehl (Typ 630)

150 g weiche Butter
150 g brauner Zucker
3 TL Zimt

Für das Frischkäse-Frosting:

100 g Frischkäse (Natur)
100 g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
50 g weiche Butter

Und so geht’s:

Puddingpulver mit Wasser glatt rühren. Milch bei mittlerer Hitze unter Rühren aufkochen. Topf von der Herdplatte nehmen, Puddingmasse einrühren bis eine homogene, angedickte Masse entsteht. Dann Butter unterrühren. Ei und Zucker mit dem Mixer zu einer cremigen Masse schlagen bis der Zucker sich aufgelöst hat und unter den Pudding geben. Mehl, Salz und Trockenhefe zu der Pudding-Ei-Masse geben und mit einem Knethaken einige Zeit kneten bis der Teig sich etwas von der Schüssel löst. Den Hefeteig abgedeckt ca. eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Nach der Geh-Zeit nochmals die Luft aus dem Teig kneten und anschließend auf einer gut bemehlten Fläche ausrollen (das ist wichtig, damit der Teig nicht auf der Arbeitsplatte kleben bleibt; am besten nicht zu dünn ausrollen). Nun die weiche Butter auf dem Teig verstreichen, gleichmäßig mit Zimt und Zucker bestreuen und vorsichtig aufrollen. Die Teigrolle nun in beliebig große Stücke schneiden und in eine gefettete Auflaufform geben. Die Schnecken sollten sich in der Auflaufform nicht berühren. Nochmal für ca. 30 Minuten gehen lassen. Nun sollten die Schnecken sich an den Seiten leicht berühren. Bei 200 Grad Celsius Ober- und Unterhitze ca. 15-20 Minuten im vorgeheizten Backofen goldbraun backen.

So sollten die Zimtschnecken nun aussehen:

Zimtschnecke1

Für das Frosting Frischkäse, weiche Butter, Puderzucker und Vanillezucker gut miteinander vermengen und vorsichtig und gleichmäßig über das noch warme Gebäck geben. Das sieht dann so aus:
Zimtschnecke2

Et voilà! Am allerbesten schmecken die Zimtschnecken übrigens, wenn sie noch ganz leicht warm sind. 

 

Brombeer-Cupcakes*

Brombeer-Cupcakes 2

Es gibt etwas zu feiern! Ich habe meinen letzten Arbeitstag als Referendarin hinter mich gebracht. Das knechten und schuften hat nun erstmal ein Ende! Ich verabschiede mich daher in den wohlverdienten Resturlaub und hadere den Dingen, die demnächst auf mich zukommen werden. Zur Feier des Tages gab es diese leckeren Brombeer-Cupcakes! Meine lieben Kollegen haben sie einstimmig für köstlich befunden. Somit hat sich das stundenlange Sammeln der Brombeeren im Garten auch gelohnt:) 
Brombeer-Cupcakes 1Zutaten für 12 Stück

Für den Teig:

250 g Brombeeren (frisch)
200 g Butter
180 g Rohrohrzucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise feines Meersalz
3 Bio-Eier
250 g Dinkelmehl
1 TL Backpulver
1 Schuss Milch

Für das Frosting:

300 g Frischkäse
50 g Butter (zimmerwarm)
100 g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker

Und so geht’s:

Brombeeren verlesen und die schönsten 12 Stück für die Dekoration beiseite legen. Die Hälfte der restlichen Beeren pürieren und durch ein feines Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen und beiseite stellen. Butter cremig schlagen, Zucker sowie Vanillezucker hinzufügen und weiter schlagen bis sich der Zucker aufgelöst hat und eine voluminöse Masse entstanden ist. Nun einzeln die Eier dazugeben und jeweils eine halbe Minute mixen. Die Masse mit dem Brombeerpüree verrühren. Mehl mit Backpulver in einer separaten Schüssel vermengen und in zwei Teilen in die Buttermasse sieben. Jeweils mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben bis keine Mehlklümpchen mehr vorhanden sind. Zum Schluss die Milch unterrühren. Papierförmchen im Muffinblech zu zwei Dritteln mit dem Teig befüllen. Bei 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen.

Für das Frosting alle Zutaten cremig rühren, in einen Spritzbeutel geben und die Cupcakes kreisförmig verzieren. Nun die einzelnen Brombeeren mittig auf das Frostig setzen und nach Belieben kleine Minzblättchen daneben platzieren.

Et voilà!

 

*Rezept inspiriert durch “Die wunderbare Welt von Fräulein Klein: Backzauber und Dekolust”, Brombeer-Lavendel-Cupcakes, S. 70

Petit Fours

Petit Fours 2Am 07. August tauchte auch das kleine Kiel anlässlich der „White Night“ ein in die Welt der weißen Tischdecken, weißen Dekorationsideen und wunderschönen Picknickkörbe. Die Kieler holen an diesem Tag nicht nur ihre schönste weiße Garderobe heraus – sie backen und kochen auch diverse Picknicksnacks, um mit Freunden und Familie bei einem guten Glas Wein die besondere Stimmung in der schönsten Straße Kiels zu genießen. 

Petit Fours 1

Grund genug auch für uns den Backofen wieder anzuschmeißen und unsere Picknickrunde mit ein paar Leckereien zu verwöhnen. Für uns ist es ein unheimlicher Spaß und Entspannung zugleich gemeinsam über neuen Backrezepten zu brüten und dann schließlich gemeinsam zur Tat zu schreiten.
Da gerade solche besonderen Abende auch besondere Backideen fordern, freuen wir uns riesig über das „White Dinner Event“ von Tinas Tausendschön. Unser Beitrag sind Petit Fours, die sich ganz im Zeichen des weißen Dresscodes in einem weißen Mantel kleiden. Kiels „White Night“ erweiterte in diesem Jahr den weißen Farbtrend durch lila Akzente und feierte damit in den Universitätsfarben den 350.Geburtstag der Hochschule. Diese Farbkombination gefiel uns als Kieler Sprotten so gut, dass unser Beitrag ebenfalls mit lila Accessoires versehen ist.Petit Fours 3

Und nun zu unseren kleinen Leckereien:

Zutaten für Petit Fours aus einem Blech Biskuit

Für den Biskuitteig:

100g Marzipan
5 Eier
100g Zucker
1 Prise Salz
150g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Buttercreme (hier kann man etwas in der Menge variieren, je nach Geschmack), wir haben verwendet:

150g Butter
150g Puderzucker
1 Eigelb

Zusätzlich:
1 kleines Glas Marmelade (wir haben selbstgekochte Erdbeermarmelade verwendet)
Weißen Fondant, Marzipan oder andere Glasur zum überziehen der kleinen Törtchen

Und so geht’s:

Das Marzipan zerbröseln und mit 5 EL lauwarmem Wasser glatt rühren. Die Eier trennen. Eigelbe und 75 g Zucker unter das Marzipan rühren und für die besondere Fluffigkeit des Biskuits zu einer cremigen Masse aufschlagen. Das Eiweiß mit den Schneebesen des Handrührgerätes steif schlagen, dabei 25 g Zucker und Salz einrieseln lassen. Das steife Eiweiß kurz unter die Eigelb-Marzipanmasse heben. Mehl und Backpulver mischen, auf die Eiercreme sieben und unterheben. Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (ca. 33 x 39 cm) geben und gleichmäßig verstreichen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C) ca. 10 Minuten backen. Die golden gebackene Biskuitplatte auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen. Das Papier abziehen und das duftende Biskuit auskühlen lassen.
Teigplatte in 3 gleiche Rechtecke (13 x 33 cm) schneiden.
Für die Buttercreme die zimmerwarme Butter kräftig aufschlagen bis sie leicht weißlich glänzt. Den Puderzucker und das Eigelb nach und nach unterschlagen, bis eine streichfeste Creme entsteht.
Die Buttercreme auf eine Teigplatte, die Marmelade auf die zweite Platte streichen. Nun die mit Marmelade bestrichene Teigplatte auf die Buttercreme setzen und als dritte Schicht das reine Biskuit stapeln. Den Stapel für ca. 1h in den Kühlschrank stellen.
Die Biskuitplatte in Würfel (3 x 3 cm) schneiden. Nun ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wir haben auf Puderzucker weißen Fondant sehr dünn ausgerollt und die kleinen Törtchen damit überzogen. Dekorieren lässt sich der Fondant dann hervorragend mit in Guss getauchten Mandeln o.ä.

Und fertig ist das kleine Feingebäck!

Herzhafte Flammküchlein

Braucht ihr Inspiration für’s heutige Abendessen? Dann schlage ich Folgendes vor: Schiebt euch unbedingt diese leckeren Flammküchlein in den Ofen! Der Boden ist mit Dinkelmehl gemacht, hauchzart ausgerollt und herrlich knusprig gebacken. Aber seht selbst!Flammkuchen3Der Flammkuchen kommt ursprünglich aus dem schönen Elsass, einer Region im östlichen Frankreich und diente damals zur Überprüfung der Ofentemperatur. Noch heute wird der Teig in kurzer Zeit bei starker Hitze gebacken und traditionell mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln belegt. Keine Frage, diese Kombination ist wahnsinnig lecker, aber es gibt auch andere tolle Variationen, die es verdienen, vorgestellt zu werden: unsere Flammküchlein gibt es mit Ziegenkäse, Honig und Walnüssen, sowie mit Tomate, Mozzarella, Rukola und Balsamico-Creme.

Flammkuchen2Beim Thema Flammkuchen denke ich nur zu gern an das letzte Jahr. Vergangenen Sommer ging es mit den Mädels auf Referendarsfahrt. Wir sind an einem wunderbaren Sommertag extra ins Elsass gefahren um dort ein kleines, traditionelles Restaurant zu besuchen. Leider hatte das schon zu, sodass wir nach einem spontanen Supermarkt-Besuch mit Käse, Baguette und Obst auf dem Odilienberg picknickten – mit der wohl schönsten Aussicht weit und breit! Unseren Flammkuchen haben wir dann am nächsten Tag bei ebenso perfektem Wetter in Straßburg genossen!Flammkuchen1Zutaten für 8 Portionen

Für den Teig (clean):

250 g Dinkelmehl
1 TL Meersalz
1/2 TL Rohrohrzucker
2 EL Sonnenblumenöl
125 ml Wasser

Für den Belag:

1 Becher Creme Fraiche
1 Zwiebel
1 Kugel Mozzarella
10 Cocktailtomaten
eine Hand voll Rukola
Balsamico-Creme
1 Ziegenkäse-Rolle 
4 TL Honig
eine Hand voll Walnüsse

Und so geht’s:

Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken bearbeiten. Den Teig nun in acht kleine Kugeln teilen und nacheinander – am besten gleich auf dem Backpapier – rund und dünn ausrollen. Bei 200 Grad Celsius im vorgeheizten Ofen etwa 3 – 4 Minuten vorbacken. 

Anschließend Creme Fraiche sowie geschnittene Zwiebelringe auf die einzelnen Teigfladen verteilen und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Vier der Fladen mit Ziegenkäse-Scheiben belegen. Die übrigen vier Fladen werden mit Mozzarella-Scheiben und geviertelten Cocktailtomaten belegt. Alle Flaumküchlein noch einmal für 10 Minuten in den heißen Ofen geben. Danach wird der Ziegenkäse mit Honig beträufelt und mit gehackten Walnüssen verfeinert. Über die Tomaten-Mozzarella-Flammküchlein erst Rukola, dann Balsamico-Creme geben.

Et voilà!

Erdbeer-Limetten-Chia-Pudding

Erdbeer-Chia1Sommer, Sonne… Chia-Pudding! Nichts ist diesen Sommer so begehrt wie Chia-Pudding. Und das zu Recht! Chia-Samen sind gesund, machen ordentlich satt und lassen sich perfekt für ein fruchtiges Dessert verwenden. Ich bin jedenfalls ein großer Fan! Zugegeben, die Samen sind nicht besonders günstig, aber die Investition lohnt sich. Kleiner Tipp: bei Amazon gibt es das ein oder andere Spar-Angebot. 

Erdbeer-Chia2Doch was hat es mit den Chia-Samen denn nun eigentlich auf sich? Chia-Samen sind gar kein neues Produkt, sondern wurden schon ab dem 14. Jahrhundert in Mexiko angebaut. Sie liefern eine ganze Menge Energie durch verschiedenste Vitamine, Antioxidantien und hoch konzentrierte Omega-3-Fettsäuren. Besonders die Omega-3-Fettsäuren tun uns gut, denn unser Körper kann diese nicht selbst produzieren. Sie wirken entzündungshemmend, halten den Cholesterinspiegel auf einem normalen Level und beugen Studien zufolge auch Herzbeschwerden und psychischen Erkrankungen vor. Also probiert sie unbedingt mal aus, der Körper dankt! 
Erdbeer-Chia3Chia Samen sind im Übrigen geschmacksneutral, sie verleihen dem Dessert lediglich eine leicht nussige Note. Wenn man sie – wie hier – über Nacht in Flüssigkeit einweicht, bilden sie eine gelartige Hülle und sorgen damit für eine ganz besondere Konsistenz.

Zutaten für 2 Gläser:

250 g Erdbeeren
1/2 Limette
150 g griechischer Joghurt
1 EL Agavendicksaft
4 EL Chia-Samen

Und so geht’s:

Die Erdbeeren waschen, verlesen und halbieren. Die Limette auspressen und zu den Erdbeeren geben. Nun den Joghurt und Agavendicksaft hinzufügen und fein pürieren. Wer es etwas süßer mag, gibt noch etwas Agavendicksaft dazu. Anschließend auf zwei Gläser verteilen. Jeweils 2 EL Chia-Samen  dazugeben, gut verrühren und über Nacht quellen lassen.

Et voilà!

Gesunde Schokoladentorte

SchokoVegan1

Na, wenn das nichts ist! Hier kommt ein Rezept, dass es wirklich in sich hat… und zwar in positiver Hinsicht! Darf ich vorstellen: dieses schmackhafte Törtchen ist so frisch und bekömmlich, dass man gar kein schlechtes Gewissen haben muss. Der Teig besteht nämlich in erster Linie aus Avocado und ungesüßtem Kakaopulver, sowie etwas Dinkelmehl und Stevia als Zuckerersatz. Und auch das Frosting lässt sich sehen: hier trifft griechischer Joghurt auf Banane und Kakaopulver. 

Schoko2

Auf dieses Rezept bin ich übrigens gestoßen, als ich an einem freien Abend endlich mal wieder alle meine Lieblingsblogs durchstöbert habe. An dieser Stelle kann ich euch den Blog “the whitest cake alive” sehr ans Herz legen! Von Apfelstrudel bis Zucchinibrot mit Haselnüssen ist alles dabei, was man sich nur wünschen kann. Und dort befindet sich eben auch das Rezept für den “gesündesten Schokokuchen, den ich kenne“. Es ist ein wenig abgewandelt, da ich nur noch eine Avocado-Hälfte zur Verfügung hatte. Ach ja, und wem Clean Eating ein Begriff ist, der darf ebenfalls guten Gewissens zulangen!

Zutaten für eine 15 cm Springform

Für den Teig:

1/2 reife Avocado
25 g ungesagtes Kakaopulver
1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
50 g gemahlene Mandeln
10 g Steviapulver
50 g griechischer Joghurt
75 ml Milch
75 g Dinkelmehl

Für das Frosting:

75 g griechischer Joghurt
1 reife Banane
25 g ungesagtes Kakaopulver
1 EL Agavendicksaft

Und so geht’s:

Alle Zutaten für den Teig gut vermengen bis eine homogene Masse entsteht. In die bereits gefettete Springform geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 15-20 Minuten backen (unbedingt die Stäbchenprobe machen und ggf. noch etwas weiterbacken) und auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit Banane gut zerdrücken und die übrigen Zutaten hinzufügen. Wem das Frosting nicht süß genug ist, möge noch etwas Agavendicksaft nach Belieben dazugeben. Auf dem abgekühlten Kuchen verteilen.

Et voilà!

Ombre-Rosen-Torte

Ombre3Der letzte Blogeintrag ist nun schon eine ganze Weile her… Grund dafür ist, dass ich viel Zeit in meine Examensvorbereitung investieren musste. Das zweite juristische Staatsexamen liegt nun hinter mir, ich bin frisch erholt und tiefenentspannt aus dem Urlaub zurück und hochmotiviert wieder zu bloggen. Zur Feier des Tages gibt es hier das Rezept für eine tolle Rosen-Torte im Ombre-Look.Ombre1

Die Herstellung ist nicht schwierig, man braucht nur ein wenig Geduld, doch die Mühe lohnt sich. Ich habe die Torte einmal zum Geburtstag einer guten Freundin mitgebracht und wirklich viele Komplimente dafür geerntet, insbesondere natürlich von den Mädels. Das Geburtstagskind hat sich dann jedoch gar nicht mehr getraut, die Torte anzuschneiden ;) 

Ombre2Zutaten

Für den Biskuit:

200g Zucker
5 Eier

200 g Mehl
2 EL Speisestärke
1 Pck. Backpulver
Abrieb einer Zitrone
50 g Butter

Für die Himbeer-Rosen-Creme*:

500 g Butter
1 kg Puderzucker
4 EL Vanillepaste
350 g Himbeeren
50 g Zucker
2 EL Wasser
2 TL Rosenwasser

Und so geht’s:

Für den Biskuit Eier und Zucker bei höchster Stufe ca. 10 Minuten schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Speisestärke vermengen und unter die Ei-Zucker-Masse heben. Zitronenabrieb und flüssige Butter dazugeben. In eine gefettete Springform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Celsius Ober-/ Unterhitze ca. 35-40 Minuten backen. Danach aus der Form lösen, abkühlen lassen und nach Belieben ein- bis zweimal waagerecht teilen.

Für die Himbeer-Creme zunächst Himbeeren, Zucker und Wasser in einem Topf unter Rühren aufkochen lassen bis sich der Zucker aufgelöst und die Masse sich nach ca. 20 Minuten um ein Drittel reduziert hat. Die Masse nun pürieren, durch ein feines Sieb passieren und das Rosenwasser hinzugeben.

Während das Himbeerpüree abkühlt, die weiche Butter cremig rühren, vorsichtig Puderzucker dazugeben und schlagen bis sich das Volumen verdoppelt. Dann Vanillepaste einrühren. Die Buttercreme sollte nun auf zwei Schüsseln verteilt werden, wobei eine Hälfte mit 3 EL Himbeerpüree vermengt wird. Hiermit den unteren Buskuitboden und ggf. den mittleren Boden einstreichen, die Böden aufeinandersetzen und nun rundum gleichmäßig mit der Creme bestreichen. Die Creme sollte nun etwas aushärten.

In der Zwischenzeit die andere Hälfte der Creme auf mehrere Schälchen verteilen und unterschiedliche Mengen des Pürees dazugeben, um verschiedene Rosa-Töne zu erhalten. Nacheinander mit einer Spritztülle erst hellere, dann immer dunklere kleine Pünktchen auf die Torte setzen, bis alles bedeckt ist. Dabei am besten oben in der Mitte beginnen.

Et voilà!

*Rezept nach: Mich Turner, Die große Tortenschule

Saftiger Bananenkuchen

Bananenkuchen

Findet ihr nicht auch, dass es viel zu wenig Kuchenrezepte für Bananen gibt? Ich hatte jedenfalls Lust auf einen Bananenkuchen und habe auf meiner Suche im Internet gar nicht viel gefunden. Letztlich hab ich dann selbst ein wenig experimentiert und ich muss sagen, das Ergebnis war wirklich toll – ein schöner saftiger Kastenkuchen. In diesem Fall habe ich Vollkornmehl gewählt. Es geht aber sicherlich auch genauso gut mit weißem Mehl.

Zutaten: 

180g Vollkornmehl
1/2 Pck. Backpulver
50g geriebene Mandeln (oder je nach Geschmack, geht sicher  auch eine andere Nusssorte)
50g geriebene weiße Schokolade (geht natürlich auch dunkle)
1 Prise Salz
2 Eier, getrennt
60g Butter
Saft einer halben Orange
200g Zucker
1 Pck Vanillezucker
200ml Sahne
3 Bananen

ggf. Schokoglasur

Backofen auf 170 Grad vorheizen. Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Mehl, Backpulver, Mandeln und Schokolade vermengen. Eine Prise Salz hinzugeben. Eiweiß mit 50g Zucker aufschlagen.   In einer weiteren Schüssel Eigelb, Orangensaft, 150g Zucker, Vanillezucker und Butter mixen. Sahne und zerdrückte Bananen unter mixen. 
Mehlgemisch langsam unterrühren. Anschließend den Eisschnee unterheben. In die gefettete Form geben und ca. 50-60 Minuten backen. 

Der Kuchen sollte saftig sein, aber nicht klebrig! 

Bunte Cake Pops

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Cake Pops machen gute Laune! Das ist zumindest meine Erfahrung. Egal wo man damit auftaucht, zeigen sich alle positiv überrascht… Ich liebe es, dass alle Cake Pops lieben und deswegen mache ich sie sehr gern, auch wenn sie eine Menge Arbeit bedeuten. 

Grundsätzlich gibt es drei Phasen.
1) Man backt einen Kuchen, den man auskühlen lässt um ihn dann zu zerbröseln
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2) Man formt aus den Kuchenkrümeln mit Hilfe von Frischkäse und Butter Kugeln

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3) Diese Kugeln taucht man dann in Schokolade und dekoriert sie 

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Zutaten:

Für den Kuchen
200g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
170g Butter
180g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
3 Eier
2 EL Milch
1 Prise Salz
Zusätzlich - 
30g Kakao
50g geschmolzene Zartbitterschokolade

75g Butter
125g Frischkäse
150g Puderzucker

Lollipopsticks
Kuvertüre und Deko nach Belieben

Ich mag es gern, wenn man sowohl helle als auch dunkle Cake Pops hat. Weil ich nicht zwei Kuchen backen möchte, rühre ich aus den Zutaten zunächst einen hellen Teig. Davon fülle ich ungefähr die Hälfte in eine Springform, die ich mit Alufolie in zwei Hälften getrennt habe. In die andere Hälfte rühre ich dann noch den Kakao und die geschmolzene Schoki. Die kommt ebenfalls in die Springform und das ganze für 40 Minuten bei 180 Grad in den Backofen. 

Sobald der Kuchen fertig und kalt ist,schneide ich die knusprigsten Stellen ab, bevor ich alles auseinander krümel. Es ist wichtig, dass am Ende keine groben Stückchen in den Kugeln sind, denn sonst werden sie instabil. 
Butter, Frischkäse und Puderzucker mit dem Mixer verrühren und anschließend je zur Hälfte auf die zwei Krümelmengen verteilen. Dann kleine Kugeln formen, im Durchmesser ungefähr wie ein 2 Euro Stück. Die stecke ich dann erstmal für ein paar Minuten ins Kühlfach. 

Dann ein wenig Schoki schmelzen. Ich mache meist nur einen Eierbecher voll. Zunächst mal geht es ja nur darum, die Lollipopsticks in den Kugeln zum Halten zu bringen. Bis sie richtig fest sind, am besten ‘auf den Kopf’ in den Kühlschrank stellen. 

Sind die Kugeln schön kalt, kann die Dekorei losgehen. Am besten ist es, man hat ein dickes Stück Styropor wo man die mit Schokolade überzogenen Cake Pops in Ruhe trocknen lassen kann. Denn als erstes taucht ihr die Cake Pops in die geschmolzene Kuvertüre, die ganze Kugel, sodass alles bedeckt ist. Haltet die Kugel noch ein wenig nach unten und dreht den Stick  ein wenig, bis die überschüssige Schokolade von der Kugel getropft ist. Dann mit Streuseln dekorieren und in die Halterung stecken. 

Für die Deko gilt eigentlich – erlaubt ist was gefällt! :) Ihr solltet nur bedenken, dass natürlich schwere Teilchen leichter auf der flüssigen Schoki nach unten rutschen.. Ich glaube, dass wichtigste ist, dass man ein wenig Zeit mitbringt, dann kann man in Ruhe Verschiedenes ausprobieren. 

Im Kühlschrank halten sich die Cake Pops im übrigen gute 2-3 Tage. 

Viel Spaß beim Ausprobieren!